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Agenda 45-0-10= Angler Pro-Dorsch 2018!
#1
Agenda 45-0-10 = Angler Pro-Dorsch 2018! Landesanglerverband fordert nachhaltigen Dorschfang
Görslow, den 17.03.2017
[Bild: 2017-03-17%20Agenda%2045-0-10%20Dorsch_1489746461.jpg]
Pressemitteilung
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Agenda 45-0-10= Angler Pro-Dorsch 2018!

Landesanglerverband fordert nachhaltigen Dorschfang

Der Landesanglerverband M-V e.V., mit 44.000 Mitgliedern größter Naturschutzverband unseres Landes, macht sich mit seiner „Agenda 45-0-10“stark für die Erholung des Dorschbestandes der Ostsee und fordert praktikable Lösungen um die Schonziele zu erreichen.

Die Erkenntnisse der Wissenschaft hatten gezeigt, dass es zu einem erheblichen Bestandseinbruch beim westlichen Dorschbestand gekommen ist, was die massive Kürzung der Fangquoten 2017 zur Folge hatte. Auch die Angler müssen einen Beitrag leisten.
Die von der EU erlassenen Einschränkungen entsprechen jedoch, nach Auffassung der Fachleute des LAV M-V e.V., nicht der Biologie des Dorsches. Deshalb fordert der LAV M-V e.V nun von der Politik eine Korrektur der derzeitigen Bestimmungen zum Dorschfang.
Der LAV M-V e.V. fasst nun in seiner „Agenda 45-0-10“ Forderungen zusammen, die dem Dorsch und der Erholung seines Bestandes zuträglich sind. Die Forderungen der „Agenda 45-0-10“ zielen auf nachhaltigen Dorschfang. Die drei Zahlen bedeuten im Einzelnen folgendes: 
45 - das derzeitig aktuelle Fangmindestmaß von 35 cm soll auf 45 cm heraufgesetzt werden. Nur so können die Dorsche wenigstens einmal gelaicht haben, bevor sie angelandet werden dürfen. 
0 -  wir wollen keinen Dorsch fangen während der Schonzeit. Derzeit sind 3 Tiere pro Tag als Baglimit erlaubt. Diese Ausnahme ist nicht zielführend, denn Schonzeit heißt in Ruhe laichen lassen, also nicht gefangen werden.

10- die Zahl steht für das Baglimit, das wir für 2018 fordern, statt der 5 Dorsche, die derzeit außerhalb der Laichzeit erlaubt sind. Wir bezeichnen diese 10 als psychologisch wertvolles Maß, da ohnehin die meisten Angler gar nicht so viele Dorsche pro Tag fangen. So werden diejenigen, die es tatsächlich schaffen, nicht unnötig reglementiert und für die, die von fernher kommen, lohnt sich die Anfahrt eher. Damit wird Zugpferd Nummer eins in M-V´s Wirtschaft, der Tourismus, in diesem Falle der Angeltourismus, nicht unnötig erschwert, sondern wieder angekurbelt. Gegenwärtig werden von Eckernförde bis Saßnitz in erheblichem Umfang  Angeltouren storniert. Das wirkt sich negativ auf den Tourismus an der Ostseeküste aus und bei den Betreibern von Angelkuttern stehen Arbeitsplätze, wenn nicht gar Existenzen aufdem Spiel.

Ansprechpartner:Landesanglerverband M-V e.V.  Claudia Thürmer, Pressesprecherin
Siedlung 18 a, 19065 Görslow,  Telefon: 03860 560 312/ 0172 3434 499, Mail: thuermer@lav-mv.de/

Nutzen Sie das Wissen unserer Fachleute aus der Praxis. Auf all Ihre Fragen erhalten Sie fundiert Auskunft von Spezialisten an der Angel, in Natur- und Umweltschutz, Fischhege und Gewässerpflege. 44 000 Mitglieder in über 600 Vereinen und die Mitarbeiter aus Vorstand und Geschäftsstelle des LAV M-V e.V. helfen Ihnen gern!

Dateianhang zum Download: PR Dorsch 2018 - Agenda 45-0-10 Autor Claudia Thürmer Plakat LAV aiMV.pdf
Claudia Thürmer Pressesprecher LAV

http://www.lav-mv.de/mitteilungen.php?pp=1&id=389
Antworten
#2
So eine Regelung halte ich für viel sinnvoller als die bestehende Gesetzeslage.Fragt sich nur wie die Berufs-u. Nebenerwerbsfischerei das neue Mindestmaß einhalten werden. Das hat ja schon mit den 38cm nicht funktioniert. Kann man also nur darauf gespannt sein ob die neue Agenda wirksam wird und wie die Umsetzung erfolgt. Ich hoffe,daß endlich mal die Vernunft siegt!
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