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Dorschfischerei in der Krise?
#1
Dorschfischerei in der Krise?

Ein Bericht und Film vom NDR

Fischer in der "Dorschkrise" | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A-Z ...


Günther Koschwitz in Begleitung vom NDR auf Fangfahrt.

[Bild: 7_11_03_17_8_45_57.jpeg]
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#2
Ich bin für weiter fischen !!!!!! 
wenn dann in fünf Jahren kein Dorsch mehr da ist , kann man mit Sicherheit sagen in der Ostsee gibt es keinen Dorsch mehr !!!!
Immer drauf
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#3
Ich denke man sollte es insgesamt lieberaler sehen,
möchte die Politik eine Pause der Fischereibetriebe,
so muss es auch angemessen sein.
Man darf und kann nicht erwarten von einem Fischer,
der 30 Jahre und mehr gefischt hat,
nun plötzlich was ganz anderes zu machen.
In seinem Beruf ist er Meister und eigener Herr,
oftmals Arbeitgeber.
Oftmals auch in mehrfacher Generation in dieser
Zunft tätig.
Aber es gab auch schon 1976 schon Fischermeister,
die dieses Szenario vorausgesehen haben.
Aus diesem Grund bin ich auch kein Fischer geworden.
Ansonsten hätte als halbwegs kluger Kopf auf der
anderen Seite gestanden.
Sozial liberal wäre, die Politik entschädigt, verrentet und
mit der Fischerei ist Schluss.
Und die jungen Leute bekommen eine Perspektive an Land.

Rolf
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#4
Hallo Rolf ich stimme Dir voll zu und möchte dem noch etwas hinzufügen
ich selber bin in Schlutup geboren und aufgewachsen also denke ich weiß Bescheid
geboren bin ich 1934 zur Schule von 1940 --1949  
meine Mutter hat bei Gustaf Herbst inder Fabrikstraße gearbeitet mein Onkel  bei I:H Wilhelms inder
Fischmehlfabrik ich habe Ihm dort oft besucht und dort wurden zu der Zeit pro  Tag merrere Wagons
mit ganzen und großen Fischen zu Fischmehl verarbeitet
ich will damit sagen nach meiner Meinung wurde bereits zu dieser Zeit Raubbau an der Fischerei betrieben
Gruß Heinrich
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#5
Passend zum Beitrag noch eine Pressemeldung

> Halbierte Dorschfang-Quote: Berufsfischer müssen aufgeben
Gruß und Petri Uwe
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#6
In anderen Gruppen habe ich das mal kommentiert, wir sitzen alle im gleichen Boot....

Muss man nicht das Ganze in einer längeren Zeitspanne sehen!
Früher vor ganz vielen Jahren, da war die Esskultur noch eine andere, man bevorzugte große Mahlzeiten, hatte große Familien, es wurde viel Fisch gegessen, weil er günstig oder preiswert war.
Es wurde viel gefangen, es gab aber wenig Geld für das Pfund oder Kilo Fisch. Der Fischer kam so bescheiden über die Runden. Es hörten trotzdem viele Fischereibetriebe auf.
Dann setze Anfang der 60ziger Jahre die Gammelfischerei ein, viel fangen für kleines Geld. Mit großen Saugern wurden die Fänge von den Schiffen geputzt. Es hörten wieder einige Betriebe auf,
die Erlöse brachten mit Fischereibeschäftigten bescheiden über die Runden.
Wandlung, es wurde wieder auf "sagen wir mal" Verzehrfisch gefischt, nur der wurde über eine Preislimit Schiene verkauft "Hinweis Weltmarktpreis". Preise klein schlecht, reichen nicht zum Überleben. Die Selbstvermarktung setzt wieder ein. Verkaufen an der Pier vom Schiff. Man bekommt etwa ein Preisniveau wie im Laden für seinen Fisch. Die Flotte schrumpft weiter.
Ich kann mich noch erinnern an die Zeiten, da lagen alleine in Travemünde mehr als 100 Kutter
und so war es an der gesamten Ostseeküste. Das war sicherlich auch bedingt durch den Umstand,
Deutschland hatte den Weltkrieg verloren, es waren viele Immigranten aus den Ostgebieten.
Auch der Staat half diese Flotte zu dezimieren, es wurden Abwrackprämien gezahlt.
Sicherlich ist die Situation über 40 - 60 Jahren zu sehen, eine Entwicklung darf nicht kurzüberlegt angesehen werden.
Dänemark, wie lächerlich oder ironisch das auch klingt, betreibt immer noch die Gammelfischerei in großem Stil, ob das die baltischen Staaten noch betreiben, kann ich nicht sagen. Vermutung liegt sehr nahe.
Wenn ein Management für den Fisch oder die Bestände im Meer, dann rigoros... Verbot solcher Dinge!
Last but not least, die Umweltverschmutzung hat sicherlich auch dazu beigetragen, wenn Bestände unfruchtbar werden, deswegen schrumpfen. Auch durch uns wird der Fisch weniger.
 
Nun sagen wiederum einige, der Fischer kann was anderes machen. Wo denn? Die Arbeit wird doch auch bei uns wegrationalisiert, früher konnte man noch einen Job als Fahrkartenverkäufer an den Fähren bekommen, heute gibt es Automaten, den alten Fischer braucht man nicht mehr, so geht es aber auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft zu.
 
Wenn Kritik, dann sachlich und vernünftig. Keine Hetze, die kann man gerne auf dem Örtchen lassen.
 
Rolf Willwater
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#7
Ja Rolf und das mit der Rationalisierung könnte man unendlich und in allen Bereichen fortsetzen
und das in allen Bereich vom Handwerk bis zum Angestellten usw.
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